Wie man in Australien als „Low Budget Backpacker“ und Digitalnomade überlebt

Erst einmal viele Grüße aus „Down Under“, ganz besonders an meine lieben Kollegen vom TUBIE Bügelmaschine und ironing machine Team. Alle die meinen Blog verfolgen wissen, dass ich als Digital Nomade für TUBIE Bügelpuppe unterwegs bin und um die Welt reise. Nach 7 Wochen Thailand kam mir in den Sinn, dass es mal wieder Zeit für eine andere Kultur bzw. für einen anderen Kontinent wird. Eines Morgens bin ich in morgens wach geworden und wollte eigentlich meinen Flug nach Laos buchen, weil mein Thailand Visum bald ausgelaufen wäre. Ich bin in ein Restaurant zum Frühstücken gegangen, habe mir einen Kaffee und einen Obstsalat bestellt, meinen Laptop angemacht und bin auf „Skyscanner“ gegangen um nach Flügen nach Laos zu schauen. Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass ich aber eigentlich mal wieder Lust auf was ganz anderes hätte. Mal wieder eine große, pulsierende Stadt mit ähnlicher Kultur wie zu Hause…..Und schneller als ich denken konnte, hatte ich einen Flug nach Sydney gebucht, ein Visum beantragt und mich um eine Unterkunft gekümmert. Ja, ich bin eben genau so spontan wie unser Hemden- und Blusenbügler Boss. Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm, viele Grüße Papa.

 

10 Flugstunden später, mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur, bin ich dann in Sydney angekommen und in mein Hostel gefahren. Erst einmal war ich geschockt wie teuer hier alles ist, gerade wenn man aus einem sehr günstigen Land wie Thailand kommt. 30 Australische Dollar für ein Hostel mit 10 Betten sind der Durchschnitt, würde ich sagen und man hat Glück, wenn man für diesen Preis ein gutes findet. Nach 3 Nächten in einem super schmuddeligen Hostel mitten in der Stadt (ja, Hemdenbügler und Bügelpuppe Freunde, das Leben als Digitalnomade ist nicht immer Luxus), bin ich nach Glebe, in eine sehr schöne Gegend etwas außerhalb gezogen, und habe ein Hostel gefunden, in dem man sich sehr wohl fühlen kann, und das gratis Frühstück ist auch noch spitze. Es gibt Pfannkuchen, Müsli, Toast, Tee und Kaffee. Nach meinem Frühstücksflop am allerersten Tag in Sydney, nämlich ein Müsliriegel und ein halber Liter Mineralwasser aus einem kleinen Supermarkt für 10 Dollar!!!, ist das ein wahrer Segen. Aber mittlerweile habe ich rausgefunden, dass es auch große Supermärkte gibt, wo die Lebensmittel zum Glück durchaus bezahlbar sind. Und jetzt zum interessanten Teil, es gibt sogar eine Waschmaschine und ein Bügeleisen! Vorbei das bequeme Leben in Asien, wo nette Damen die schmutzigen Hemden, T-Shirts, Kleider und Hosen für zwei Euro waschen und manchmal auch noch bügeln. Gott, wie vermisse ich meine TUBIE Bügelpuppe, denn selber bügeln ist echt nicht mein Ding.

 

Wer in Australien viel sehen möchte und möglichst wenig Geld ausgeben will, sollte sich die Couchsurfing App herunterladen. Man kann sich dort mit anderen Reisenden verabreden und gemeinsam die Stadt erkunden, sich im Park treffen, oder gemeinsam zu Stränden fahren. Des Weiteren werden Events wie kostenlose Segeltrips, Walkingtouren, Mitfahrgelegenheiten und auch private, kostenlose Unterkünfte bei anderen Couchsurfern angeboten. Ich bin von dieser App begeistert, denn als Alleinreisender ist man somit niemals alleine. Seit ich im schönen Australien bin habe ich ca. 20 super nette, neue Leute aus aller Welt kennengelernt. Wir haben gemeinsam Sightseeing Touren gemacht, Picknicks im Park unternommen, eine Segeltour um Sydney erlebt, einen Ausflug mit dem Auto an die schönsten Strände der Gegend gemacht und eine Party im Hyde Park veranstaltet, die dann zu einer Art Business Meeting wurde, denn Leute aus Paraguay und Indien finden unsere Bügelmaschine toll und sind nun sehr interessiert daran unsere TUBIE Hemdenbügelmaschine und ironing machine in ihren Ländern zu vermarkten. Nach getaner Arbeit treffe ich mich heute am Nachmittag auch wieder mit Australiern, die mir ihre Lieblingsstrände zeigen wollen.

 

Fazit: Wenn man als Rucksacktourist in Australien unterwegs ist, sollte man sich ein Hostel mit gutem Frühstück und Küche zum Kochen suchen, Essen gehen und einkaufen in kleinen Supermärkten ist nämlich super teuer. Außerdem sollte man Couchsurfing nutzen, egal ob zum Übernachten oder zum Treffen mit gleichgesinnten Solo-Travelern. Des Weiteren macht eine Opal Card für Sydney, ein aufladbares Ticket für den öffentlichen Verkehr, Sinn oder man sucht sich einfach Mitfahrgelegenheiten über soziale Netzwerke. Wenn man mal feiern gehen will, schlage ich vor nicht zu viel vor Ort zu trinken, denn ein Bier kostet schon mal bis zu 10 Dollar.

 

Viele Grüße aus dem jetzt schon geliebten Australien, Carina vom TUBIE Bügelpuppe Team

Foto: by Carina Kraus