So entfernen Sie Flecken aus Holz

 

Wir Hemdenbügler und Blusenbügler mögen es gerne natürlich, auch bei der Einrichtung. Deshalb findet man bei uns zuhause auch viele Holzmöbel. Wasserflecken auf Holztischen sind da natürlich auch keine Seltenheit. Vergisst man mal den Untersetzer, ist das Malheur schnell passiert. Gerade bei unbehandelten Holzmöbeln, oder Möbel, die schon lange nicht mehr eingelassen wurden, sind unschöne Wasserflecken gleich passiert. Aber keine Sorge, solche Flecken lassen sich mit einem Fön und Wachs auch wieder entfernen.

 

Wichtig bei verschüttetem Wasser auf Holztischen ist es, schnell zu handeln. Wischen Sie die vergossene Flüssigkeit schnellstmöglich auf, sodass erst gar keine Flecken entstehen können. Denn fast alle Holzmöbel sind geölt oder gewachst und besitzen einen gewissen Schutz, allerdings einen wesentlich geringeren als Möbel mit einer Lackoberfläche.

 

Haben sich aber doch Wasserflecken gebildet, greifen Sie am besten auf den guten alten Haarfön und Holzwachs zurück. Tragen Sie eine dünne Schicht Holzwachs oder Bienenwachs auf den Fleck auf und fönen Sie solange, bis das Wachs flüssig wird und ins Holz sickert. Polieren Sie die Stelle hinterher gründlich.

 

Haben Salze in Flüssigkeiten zu weißen Rändern auf dem Holz geführt, sollten Sie es mal mit Öl und Salz versuchen. Polieren Sie die Stelle mit dem Gemisch und imprägnieren das ganze Möbelstück hinterher am besten neu, denn das schützt die Oberfläche und gleicht Farbunterschiede an.

 

Wenn Rotwein im Spiel ist, ist schnelles Handeln gefragt (damit kennt sich unser TUBIE Bügelpuppe Team aus 😉). Wischen Sie den Fleck schnell mit einem saugfähigem Tuch ab, arbeiten mit Wasser nach und Trocknen die Stelle dann ab. Bei offenporigem Holz darf bei frischen Flecken Salz zum Einsatz kommen, denn das Salz saugt den Wein auf. Noch wirkungsvoller ist es, wenn dem Salz die Rieselhilfe Natriumkarbonat zugesetzt ist, denn dann ist der Saugeffekt noch wirkungsvoller. Eine ähnliche Wirkung hat Schlemmkreide.

 

Sind die Rotweinflecken schon eingetrocknet, ist die Sache schwieriger. Dann muss ein aggressives Bleichmittel ran um die Farbpartikel aus dem Holz zu ätzen. Hierfür eignen sich Beizen oder Bleichmittel. Natürlich bleiben aber helle Flecken zurück, und die entsprechende Stelle bzw. am besten das ganze Möbelstück sollte hinterher neu gewachst oder geölt werden. Es gibt aber keine Garantie dafür, dass man den Farbunterschied hinterher wieder angleichen kann. Außerdem sollte hinterher lange gut gelüftet werden, denn die Dämpfe der Bleichmittel sind gesundheitsschädlich.

 

Fettflecken lassen sich möglicherweise mit normalen Seifenwasser entfernen. Ist das nicht mehr möglich, reicht es oft schon, wenn Sie Pottasche über den Fleck streuen, und dann einfach runter fegen. Falls der Fleck schon älter ist, kann man es mit einem Brei aus Pfeifenerde und Wasser probieren. Das Gemisch sollte 24 Stunden ruhen und dann kreisförmig auf die Stelle aufgetragen werden. Nach kurzer Zeit wischt man das Möbelstück dann mit Wasser wieder ab.

 

Wir vom TUBIE Bügelmaschine Team würden bei teuren, antiken Möbel von der Fleckenentfernung mit aggressiven Mitteln abraten, denn diese können die Möbel zerstören.

 

Stören Sie sich nicht an Kleinigkeiten – Ihr TUBIE Bügelpuppe Team

 

 

Foto: Pixabay