So essen Sie sich warm - Tipps vom TUBIE Bügelpuppe Team

Frieren Sie auch immer so schnell, obwohl die Heizung drinnen auf Hochtouren läuft und es kuschelig warm ist? So geht es uns Bügelpuppe Mädels auch oft. Es gibt kaum einen Tag im Winter an dem wir ohne Ugg-Boots im Büro sitzen. Aber zum Glück kennen wir Hemdenbügler und Blusenbügler uns ein wenig mit Ayurveda aus und befassen uns auch gerne mit Themen wie Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) usw. Deshalb wissen wir, dass uns bestimmte Lebensmittel wie z.B. Ingwer so richtig einheizen. Aus diesem Grund zelebrieren wir bei uns im Hemdenbügelpuppe und ironing machine Team auch ein morgendliches Teeritual und das erste was auf den Schreibtisch kommt ist eine große Kanne Ingwer-Zitrone-Honig-Tee.

 

Wenn man sich ein wenig mit TCM befasst findet man heraus, dass jedes Lebensmittel und jedes Getränk eine thermische Wirkung hat und kühlend bzw. aufheizend wirkt. Man spricht vom sogenannten Yin- und Yang Effekt. Hierbei wirken Yin-reiche Lebensmittel kühlend und Yang-reiche wärmend. Wir Hemdenbügler Mädels versuchen uns also im Winter an Yang-reiche Lebensmittel zu halten. Scharfe Gemüsesorten wie z.B. Zwiebel, Lauch, Fenchel, Knoblauch oder Meerrettich wärmen von Innen. Wer ohnehin leicht friert sollte die Finger von Tomaten oder Gurken lassen, denn diese Sorten kühlen den Körper nur noch weiter runter. Bei uns im Bügelmaschine Team wird zwar nicht sonderlich viel Fleisch gegessen, aber im Winter greifen wir wenn dann auf wärmende Sorten wie Rind, Schwein oder Wild zurück. Da Fleisch in großen Mengen aber sowieso nicht gut für den Körper ist und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, sollten Sie lieber öfter mal auf Fisch zurück greifen, denn der wärmt auch innerlich. Und ein schönes Lachsfilet mit Knoblauch und Pfeffer gedünstet, dazu Fenchelgemüse ist die perfekte Wärmflasche für Ihren Körper – und auch noch gesund.

 

Mindestens genauso wichtig wie die richtigen Lebensmittel sind in der TCM auch die passenden Gewürze. Besonders wärmend wirken Speisen wohl, wenn sie mit Anis, Chili, Curry, Ingwer, Knoblauch, Pfeffer, Muskat, Kümmel, Zimt oder Koriander (mögen wir Hemdenbügler übrigens gar nicht) gewürzt werden. Man sagt auch, dass Speisen umso wärmender wirken, desto länger sie gekocht, gebraten oder gedünstet werden. Deshalb tun uns auch besonders in der kalten Jahreszeit Gerichte wie Suppen und Eintöpfe gut, wohingegen Rohkostsalate eher etwas für warme Sommertage sind.

 

Für den kleinen Hunger zwischendurch, oder als leckerer Snack eignen sich wärmende Obstsorten wie Aprikosen, Kirschen oder Pfirsiche, welche im Winter allerdings nicht immer verfügbar sind. Frostbeulen sollten eher die Finger von Zitronen, Orangen, Ananas oder Kiwis lassen, denn diese machen den Körper noch kälter. Nüsse und Maronen sind im Winter auch eine sehr gute Idee.

 

Tee macht nicht automatisch warm

 

Viele denken ja, dass Tee automatisch wärmt, aber das ist ein Mythos. Wie zwar schon oben erwähnt, eignet sich frischer Ingwertee bestens zum Aufwärmen. Auch andere Gewürztees aus Fenchel, Kardamom oder Anis heizen unserem Körper ein. Minztee hingegen hat eine kühlende Wirkung, deshalb wird solcher auch sehr gerne im warmen Marokko getrunken. Kaffee oder Kakao schmeckt an kalten Tagen besonders gut und wärmt uns auch von Innen.

 

Bleiben Sie warm – Ihr TUBIE Bügelpuppe Team

 

Foto:

 

Pixabay