Business Knigge Teil 3 – USA

Ein Geschäftstermin in den USA steht vor der Tür und wir denken uns, easy peasy, nichts leichter als das. US-Amerikaner ticken ähnlich wie wir, sind immer freundlich und unkompliziert. Da kann man sich auf ein angenehmes, fast freundschaftliches Treffen freuen. Doch gerade weil alles so leicht erscheint, lassen wir leicht mal die Förmlichkeiten fallen, die wir in Deutschland gewöhnt sind. Dabei tappt man leicht in die Falle, denn die US-Amerikaner haben eine mindestens ebenso strenge Business-Etikette wie wir Europäer, die Regeln sind nur ein wenig anders. Wir vom TUBIE Bügelpuppe und Hemdenbügler Team haben mal nachgeforscht.

 

 

Die Begrüßung:

 

Stellen Sie sich mit Vor- und Nachnamen vor. Üblicherweise nennen US-Amerikaner nur den Vornamen, das heißt aber nicht gleich, dass Sie mit dem neuen gegenüber per Du sind. Wie in Europa sollte der Händedruck kurz und fest sein, denn dies gilt als Ausdruck einer starken und zielstrebigen Persönlichkeit. Keine Angst vor zu viel Nähe oder gar vor einem Klaps auf die Schulter, in den USA ist die Distanzzone nämlich kleiner als bei uns in Deutschland. Das obligatorische „How are you?“ bitte immer unabhängig von der aktuellen Lage mit „I´m fine, thank you“ beantworten.

 

Smalltalk:

 

Smalltalk ist auch bei Geschäftsterminen in den USA sehr wichtig, denn hier wird Atmosphäre geschaffen und herausgefunden, ob man Gemeinsamkeiten hat. Loben Sie die Schönheit der USA und machen Sie viele Komplimente, z.B. über die schöne Stadt, über das schöne Hotel, das wundervolle Kostüm der Geschäftspartnerin, das tolle Team usw. aber bitte niemals über das Aussehen einer Person, denn das kann als sexuelle Belästigung gewertet werden. Und seien Sie immer positiv, denn Jammern schickt sich nicht, diesen Grundsatz versuchen wir vom TUBIE Irondryer Team übrigens grundsätzlich einzuhalten. Meiden Sie Themen zu denen es unterschiedliche Meinungen gibt, wie z.B, Religion, Waffenbesitz, Politik, Abtreibung etc. und sprechen lieber über Sport, Beruf, Reisen, Musik usw.  

 

Kommunikation:

 

Wie schon erwähnt sind Komplimente das A und O. US-Amerikaner sind sehr kontaktfreudig. Wundern Sie sich nicht, wenn z.B. auf Firmenfeiern wildfremde Leute auf Sie zukommen um Sie mit allen möglichen Fragen zu löchern, auch wenn sie dann genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Nutzen auch Sie die Gelegenheit und knüpfen Kontakte. Amerikaner mögen keine Kritik, auch wenn die Arbeit oder das Ergebnis nicht zufriedenstellend waren. Sagen Sie lieber: „das war gut, aber das nächste Mal wird es sicher noch besser“. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit werden großgeschrieben. Nach einem kurzen Smalltalk kommt man in Verhandlungen auch mal schnell zum Punkt, denn Zeit ist Geld. Ein Vertragsabschluss beim ersten Treffen ist keine Ausnahme.

 

Geschäftsessen:

 

Beim Geschäftsessen geht der Trend hin zum gemeinsamen Frühstück, gerne auch morgens um sieben. Hier sollte das Geschäftliche nicht unbedingt im Vordergrund stehen, außer das Gegenüber ist interessiert daran. Bei Geschäftsessen abends im Restaurant sollten Sie Alkohol meiden und eher zum Eistee greifen. Einige Amerikaner schneiden Fisch oder Fleisch erst in kleine Stücke und essen diese dann mit der rechten Hand, während die linke auf dem Schoß liegt, dies müssen Sie ihnen natürlich nicht nachtun, denn unsere Variante wird auch akzeptiert.

 

 

Gute Geschäfte in den USA wünscht Ihnen das Team von TUBIE Bügelmaschine und Hemdenbügelmaschine.

 

 

 

Quellen:

 

http://www.wissen.de/business-knigge-usa

 

https://www.monster.de/karriereberatung/artikel/businessknigge-usa

 

http://www.wiwo.de/erfolg/knigge-stilblueten-und-fettnaepfchen-in-den-usa/5493040.html

 

Foto:

 

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