Business Knigge Teil 1 – China

Business Knigge Teil 1 – China

 

Viele Firmen, wie auch wir von TUBIE Bügelpuppe sind in der heutigen Zeit international tätig. Bei Geschäftsterminen in Deutschland weiß man in der Regel, was man zu beachten hat, und wie man sich verhalten soll. In Europa ist es ähnlich. Aber wie sieht es in fernen Ländern aus? Das TUBIE Hemdenbügler und Irondryer Team verrät was Sie beim Geschäftstermin in China zu beachten haben.

 

Die Begrüßung:

 

Genau wie wir uns vor einem Chinabesuch über die Sitten und Bräuche des Landes belesen, wird sich der chinesische Geschäftspartner wahrscheinlich auch über die deutschen Gepflogenheiten informieren. Aus diesem Grund wird er uns bei der Begrüßung vermutlich die Hand schütteln, und uns nicht mit einer traditionellen Verbeugung begrüßen. Achtung beim Händedruck. Dieser sollte nicht stark und kräftig, wie bei uns in Deutschland sein, sondern sanft, denn das gilt in China als höflich. Chinesen mögen es nicht, wenn man ihnen während des Gesprächs zu lange und zu tief in die Augen schaut, denn dann fühlen sie sich schnell beobachtet. Wundern Sie sich nicht, wenn die chinesischen Geschäftspartner applaudieren, nachdem Sie sich vorgestellt haben, denn mit ihrem Applaus heißen die Chinesen Sie willkommen.

 

 

 

Smalltalk:

 

Während es in Deutschland nach kurzem, oberflächlichem Smalltalk meist direkt ums Geschäft geht, ist der Smalltalk in China, wie auch in vielen anderen Ländern ein wichtiger Teil der Verhandlung. Man sagt, dass Chinesen ihre Geschäftspartner erst einmal persönlich kennen lernen wollen, bevor sie Geschäfte mit ihnen eingehen. Vor dem eigentlichen Meeting sollten Sie also mindestens 5 – 10 Minuten Smalltalk einplanen. Wundern Sie sich nicht über persönliche Fragen nach dem Alter, dem Gehalt, dem Familienstand oder ob Sie gerne Alkohol trinken oder gar vertragen (vielen Chinesen fehlt ein Enzym, welches für den Alkoholabbau im Körper zuständig ist). Was in unserer Kultur als unangebracht erscheinen mag, ist bei den Chinesen ganz normal, denn sie sind nicht so distanziert wie wir Europäer. Tabuthemen wie die Ein-Kind-Politik sollten Sie aber keinesfalls ansprechen.

 

 

 

Kommunikation:

 

Chinesen bleiben immer höflich und wollen auf gar keinen Fall „ihr Gesicht verlieren“. Sie werden Fragen also fast immer mit einem „Ja“  beantworten, auch wenn das „Ja“ nicht immer als Zugeständnis zu verstehen ist, sondern durchaus als ein „Ja, ich habe Sie akustisch verstanden“. Unser TUBIE Bügelmaschine Team rät, passen Sie sich Ihrem Gesprächspartner an, indem Sie statt „Nein“, lieber „vielleicht“ oder „mal sehen“ antworten. Was dem Chinesen wichtig ist, wiederholt er öfter im Gespräch, also passen Sie gut auf. Erwarten Sie bei einem Meeting nicht unbedingt eine geordnete Agenda wie bei uns in Deutschland und stellten Sie sich auf einen sprunghaften Themenwechsel ein. Für uns Deutsche mag so ein Meeting in China durchaus mal chaotisch wirken.

 

 

 

Geschäftsessen:

 

Auf keinen Fall sollten Sie in China eine Einladung zum Geschäftsessen ablehnen, denn ein gemeinsames Essen fördert den Aufbau der Geschäftsbeziehung. Außerdem freuen sich die Chinesen darüber, wenn Sie sich für ihre kulinarischen Köstlichkeiten begeistern können und werden Ihnen sämtliche Spezialitäten auftischen. Zeigen Sie sich interessiert und probieren Sie ruhig, was man Ihnen anbietet. Stellen Sie sich auf einen hohen Alkoholkonsum ein, denn beim Geschäftsessen wird in China ordentlich gebechert. Davor drücken können Sie sich nur, wenn Sie eine Frau sind (denn in China ist es nicht gerne gesehen, wenn Frauen trinken oder rauchen), oder wenn Sie eine Alkoholunverträglichkeit vortäuschen. In chinesischen Restaurants werden die verschiedenen Speisen auf die Drehscheibe eines runden Tischs gestellt und jeder kann sich bequem von jedem Teller bedienen. Einzige Ausnahme ist die Reisschüssel, die gehört Ihnen alleine. Essen Sie Ihren Teller nie ganz auf, sonst wirkt es auf die Chinesen so, als hätte das Essen nicht gereicht. Ärgern Sie sich nicht über schmatzende und schlürfende Geschäftspartner. Was bei uns tabu ist, ist in der orientalischen Kultur ein Zeichen dafür, dass das Essen schmeckt.

 

Das Team von TUBIE Hemdenbügelmaschine wünscht gute Geschäfte in China.

 

 

 

Quelle:

 

https://www.ihk-krefeld.de/de/media/pdf/international/interkulturelle_kompetenz/interkulturelle_kompetenz/china_businessknigge.pdf

Foto: Pixabay